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Hüftdysplasie

Hüftdysplasie

Die Hüftgelenksdysplasie bezeichnet eine Fehlbildung am Hüftgelenk, hierbei überdacht die Gelenkpfanne (Acetabulum) den kugeligen Oberschenkelkopf unzureichend, wodurch der Hüftkopf nicht fest und zentriert im Gelenk verankert ist. Der Hüftkopf kann letztendlich aus der Pfanne herausrutschen (Luxation). Rund 3 von 100 Neugeborenen haben eine Hüftdysplasie. Für die Entstehung spielen erbliche Veranlagung, Platzmangel und Lageanomalien in der Gebärmutter eine Rolle. Nach der Geburt trägt breit wickeln und Vermeidung der Bauchlage zur Ausreifung des Hüftgelenkes bei. Hinweise auf eine Hüftdysplasie können sein eine Abspreizhemmung oder Verkürzung des betroffenen Beines und eine Faltenasymetrie am Gesäss.

Standardisierte Ultraschalluntersuchungen beider Hüften (nach Graf), die heutzutage bereits direkt nach der Geburt (im Rahmen der U2 und U3) durchgeführt werden, wird die Hüftdysplasie sofort erkannt und notwendige Behandlung schnell eingeleitet wird. Wird eine Hüftdysplasie übersehen und bleibt unbehandelt, kommt es im frühen Lebensalter (teilweise bereits ab 40) zu Hüftschmerzen und möglicherweise zur Ausbildung einer frühen Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose).

Hüftdysplasie

Konservative Therapie

Behandlung mit der Tübinger Schiene oder einer Spreizhose

Operative Therapie

Bei Fehlschlagen der konservativen Therapie erfolgt die operative Reposition des Hüftkopfes in die Gelenkpfanne und ggf. Fixierung mit einem temporären Draht.

Hier arbeiten wir mit entsprechenden Spezialisten zusammen.

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