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Knieprothese

Das künstliche Kniegelenk - wann ist es notwendig?

Das Kniegelenk ist neben dem Hüftgelenk das häufigste von Verschleiß betroffene Gelenk, nicht zuletzt, da es das z.B. beim Treppensteigen das 5 fache des Körpergewichtes trägt.   Wenn bei Ihnen ein fortgeschrittener Kniegelenksverschleiß festgestellt wurde und alle konservativen Therapieversuche, die wir in unserem Arthrosezentrum vollumfänglich anbieten können, keine Linderung Ihrer Schmerzen gebracht haben, dann ist es an der Zeit sich mit einer Knieprothese auseinanderzusetzen.

Eine moderne Knieprothese gibt Ihnen Ihre Lebensqualität zurück und ermöglicht Ihnen heutzutage alle Ihre gewohnten Alltags- und Sportaktivitäten. Die Haltbarkeit ist bei über 90% der Patienten länger als 15 Jahre.

Seit 2014 setzen wir, damals als 4. Zentrum in Deutschland, auf die derzeit die weltweit sicherste, modernste und führende Technik zur Implantation Ihrer Kniegelenksprothese, die MAKO roboterarmassistierte Implantation.

Alle Knieprothesen können nach der Operation sofort voll belastet werden.

Welche Operationsmethode und welcher Prothesentyp sich für Sie am besten eignet besprechen wir gemeinsam mit Ihnen.

Knie - Röntgenaufnahme

Knie - Schlittenprothese

1. Schlittenprothese

Sie kann verwendet werden, wenn nur die Innen- oder Außenseite des Kniegelenkes verschlissen ist. Nur der zerstörte Gelenkanteil wird ersetzt, alle Bänder des Kniegelenkes bleiben erhalten. Hierdurch resultiert ein sehr natürliches Bewegungsgefühl. Sollte nach Jahren der nicht ersetzte Gelenkanteil ebenfalls abgenutzt sein, kann die Schlittenprothese in eine Oberflächenersatzprothese umgewandelt werden. Mit dem MAKO-Verfahren wird intraoperativ die optimale Bandführung ermittelt und die Prothese dann biomechanisch perfekt auf den Bruchteil eines Millimeters genau eingesetzt. Im Regelfall wird die Schlittenprothese einzementiert.

Knie - Schlittenprothese

2. Doppelschlittenprothese = Oberflächenersatz

Dieser Prothesentyp wird in den meisten Fällen verwendet, wenn mehre Anteile des Kniegelenkes von Arthrose betroffen sind. Das Implantat überkront quasi die Knochenenden von Ober- und Unterschenkel und stellt die Kniegelenksoberfläche wieder her. Hierzu wird nur sehr sparsam Knochen entfernt. Auch hier ermöglicht das MAKO roboterarmassistierte Operieren eine unglaublich präzise Planung und Implantation. Die natürliche Bandspannung wird während der Operation ermittelt und die Prothese perfekt platziert. Die Verankerung der Prothese erfolgt je nach Knochenqualität mit oder ohne Knochenzement.

Knie - Teilgekoppelte und gekoppelte Prothesen

3. Teilgekoppelte und gekoppelte Prothesen

Sie werden nur verwendet bei extrem starkem X- oder O-Bein, oder wenn die Bandführung, also der Halt des Kniegelenkes nicht mehr gegeben ist. Deshalb übernimmt die Prothese mit einem Scharnier oder einer Führung teilweise den Halt des Kniegelenkes.

4. Wechseloperationen

Die Lockerung oder eine andere Problematik Ihrer implantierten Knieprothese erfordert in seltenen Fällen eine oder im schlimmsten Falle mehre Folgeoperationen. Diese können wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung auch im höchsten Schwierigkeitsgrad durchführen. Diese werden nach sorgfältiger Prüfung durch uns immer individuell geplant und vorher ausführlich mit Ihnen besprochen. Hierzu zählt zum Beispiel der Ersatz oder Teilersatz des Oberschenkelknochens oder des Schienbeinkopfes, um trotz Knochenverlust ein funktionierendes Kniegelenk zu erhalten.

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in unserer Praxis besteht auch ab dem 02.09.2021 weiterhin FFP2-Maskenpflicht. Bitte tragen Sie daher während Ihres gesamten Aufenthalts bei uns Ihre FFP2-Maske!

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